Meine Impingement Syndrom Geschichte
Nachdem, wie durch ein Röntgenbild belegt, die Kalkdepots in der Schulter verschwunden waren, konzentrierte sich die Behandlung der Schulter auf das Impingement Syndrom.
Durch eine Kernspintomographie (MRT) hatte ich Bilder von der Schulter, die von verschiedenen Ärzten unterschiedlich gedeutet wurden. Dementsprechend unterschiedlich waren auch die Behandlungsvorschläge.
Der erste Orthopäde sah auf den MRT Bildern ein klassisches Impingement Syndrom und schlug mir vor, falls die konservative Behandlung in Form von Physiotherapie nicht anschlagen würde, eine klassische Impingement Syndrom Operation vornehmen zu lassen, die man Subacromiale Dekompression nennt. Bei dieser Operation wird ein Teil des Schulterdaches abgefräst damit dort wieder mehr Platz entsteht, und der entzündete Schleimbeutel entfernt.
Der zweite Orthopäde sah auf den gleichen Bildern kein Impingement Syndrom, sondern einen Riss in der Supaspinatussehne. Dementsprechend schlug er mir vor, operativ nur diesen Riss zu nähen, aber keine Impingement Syndrom Operation durchzuführen.
Der dritte Orthopäde sah auf den Bildern beides, also ein Impingement Syndrom sowie einen Riss in der Supraspinatussehne und schlug mir vor beides zu operieren.
3 Orthopäden, 3 Meinungen.
Ich entschied mich dafür, die Schulterprobleme zunächst konservativ zu behandeln. Diese konservative Behandlung fing mit 3 Spritzen (angeblich ein leichtes Kortison) an und zeigte nur kurzfristigen Erfolg. Parallel begann ich mit Physiotherapie in Form von manueller Therapie. Nach 12 Sitzungen Physiotherapie zeigte sich jedoch kein Erfolg, woraufhin der Orthopäde mir empfahl 10 Tage lang ein entzündungshemmendes Schmerzmittel einzunehmen. Nach einigen Tagen bekam ich von diesem Medikament jedoch starke Herzbeschwerden und Beklemmungen im Brustbereich, so dass ich dachte, ich würde einen Herzinfarkt bekommen. Wegen diesen Nebenwirkungen besuchte ich meinen Hausarzt und dieser sagte, dass ich die Medikamente sofort absetzen solle, da man sie nicht so lange in dieser Dosierung nehmen soll. Die Therapie mit Medikamenten brachte also auch keinen Erfolg.
Nach vielen Monaten manueller Physiotherapie musste ich feststellen, dass sich hiermit auch kein richtiger Erfolg einstellte.
Der nächste Versuch war Physiotherapie an Geräten. Zweimal die Woche trainierte ich jeweils für 1 Stunde an Geräten, um die Rotatoren und die Rückenmuskulatur zu stärken, damit sich der Abstand zwischen Schulterdach und Oberarmknochen vergrößert. Leider brachte aber auch diese Art der Krankengymnastik keinen richtigen Erfolg.
Mittlerweile waren über 20 Monate vergangen, ohne dass ich eine zufriedenstellende Verbesserung meines Zustandes einstellte.
Weitere Erfahrungen mit meinem Impingement Syndrom werde ich zukünftig im angeschlossenen Blog veröffentlichen.