Kalkschulter und Sport
Ich kenne einige Personen, bei welchen die Stoßwellentherapie gegen die massiven Beschwerden der Kalkschulter gut angeschlagen hat. Oft sind diese Personen fast oder ganz beschwerdefrei. Diese Beschwerdefreiheit gilt für den normalen Alltag. Wenn man allerdings regelmäßig, 3 – 4 mal pro Woche Sport betreibt, bei dem man auch die Schulter belastet, dann sieht diese private Statistik ein wenig anders aus. Leider gilt das auch für Operationen.
In unserem Fitnessstudio haben wir 2 Personen, die sich wegen einer Kalkschulter haben operieren lassen. Beide Personen berichteten mir, dass sie auch nach vielen Monaten nach der Operation die Schulter nicht wieder wie gewohnt belasten konnten. Sie erklärten mir, dass bei der Operation wohl auch ein Stück der Sehne abgeschabt wird, so dass diese nicht mehr voll Leistungsfähig ist. Beide Personen berichteten mir, dass ihnen die Kraft in dieser Schulter fehlen würde und sie diese nicht mehr voll belasten können.
Bei mir selber wurden die Schmerzen nach 3 Therapien mit der Stoßwelle auch etwas besser, aber leider sind die Schmerzen nicht vollständig verschwunden. An Sport, so wie ich ihn vor der Kalkschulter betrieben habe, ist leider nicht mehr zu denken.
Wenn ich die Personen die ich kenne als Maßstab nehmen, dann sieht es mit der Wiederherstellung der vollständigen Leistungsfähigkeit für Sportler leider nicht so gut aus. Aber das ist natürlich eine subjektive Feststellung. Die Hoffnung, dass die Schulter wieder voll belastbar wird und ich meine Sport (Kraftsport) wieder ausführen kann, habe ich noch nicht aufgegeben.
Wichtig ist es definitiv, dass die Schulter in Bewegung bleibt und stabilisiert wird. Hierzu kann ich unter anderem die so genannte Schulterhilfe empfehlen, die eigentlich als Hilfsmittel gegen das Impingement Syndrom gilt.