Kalkschulter Behandlungsmöglichkeiten

Wie kann man eine Kalkschulter behandeln?
Zur Behandlung der Kalkschulter gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Die bekannteste Behandlungsmöglichkeit dürfte sicherlich die Stosswellentherapie sein. Weitere Therapien wären: Spritzen (meist mit Kortison), Krankengymnastik, Röntgentiefenbestrahlung und Needling. Der letzte Ausweg ist dann eine Operation.
Da ich selber eine Kombination aus Stosswellentherapie und Spritzen gemacht habe, kann ich auch nur darüber berichten.

Behandlung mit Stosswellentherapie und Spritzen

Ich habe mich zu einer Stosswellentherapie entschieden, die aus drei Sitzungen bestand. Die Stosswellentherapie wird derzeit nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, so dass ich die komplette Behandlung selber finanzieren musste. Über die Preise einer solchen Stosswellentherapie liest man im Internet sehr stark voneinander abweichende Zahlen. Das geht von 50 Euro pro Behandlung bis hin zu 300 Euro pro Behandlung. Ich selber habe für eine Stosswellentherapiebehandlung 85 Euro bezahlen müssen, rechnet man das für drei Anwendungen zusammen ergeben sich eigene Kosten in Höhe von 255 Euro.
Stosswellen kennt man oft aus dem Bereich der Urologie, wo versucht wird, mithilfe solcher Stosswellen Nierensteine zu zertrümmern. Dieses Prinzip soll auch im Falle von Kalkablagerungen in der Schulter helfen. Die Stoswellen sollen die Kalkablagerungen zu feinem Sand verwandeln, welcher dann vom Körper abgebaut und abtransportiert werden kann.


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Ist eine Stoßwellentherapie schmerzhaft?

Die Stosswellentherapie sollte bei meiner Behandlung genau an der Stelle erfolgen, an der ich die meisten Schmerzen hatte. Aus diesem Grund wurde von meinem Arzt eine Betäubung der Schulter für diese Behandlung ausgeschlossen, damit ich Rückmeldung geben konnte, ob das Gerät zur extrakorporalen Stoßwellentherapie an der richtigen Stelle angesetzt wurde.
Da pro Behandlung etwas 2000 Stosswellen auf die schmerzende Stelle, sprich die Kalkablagerung, abgegeben werden, kann man schon davon sprechen, dass die Stosswellentherapie etwas schmerzhaft ist.
Trotzdem muss man davor keine Angst haben, die Schmerzen halten sich in einem aushaltbaren Rahmen und der oder die Behandler/inn kann jederzeit die Intensität dieser Stosswellen verringern, so dass der Schmerz deutlich weniger wird. Zumindest war dies bei mir der Fall.

Wie häufig muss eine Stoßwellentherapie erfolgen?

Bei mir wurden zunächst 3 Behandlungen mit dem Gerät extrakorporalen Stoßwellentherapie angesetzt. Die Behandlungen erfolgten jeweils im Abstand von einer Woche.
Nach der zweiten und dritten Behandlung wurde mir vom Orthopäden jeweils eine Spritze mit einem Betäubungsmittel und einer leichten Kortisonmischung in die Schulter gespritzt. Dies soll dem Körper laut meines Arztes helfen, das zertrümmerte Kalk abzutransportieren.

Nebenwirkungen der Stoßwellentherapie

Durch die Behandlung mit einem Gerät für extrakorporalen Stoßwellentherapie, kann es zu Nebenwirkungen wie Blutergüssen, Schwellungen oder oberflächlichen Hauteinblutungen kommen. Weiterhin können die Schmerzen in Schulterbereich kurzfristig verstärkt werden.
Laut Wikipedia kann es weiterhin bei nicht sachgerechter Handhabung zu Schäden an knöchernen Strukturen, Blutgefäßen, Nerven oder Sehnen mit Früh– und Spätauswirkungen kommen.

Bei mir persönlich zeigten sich keine Nebenwirkungen nach der Stosswellentherapie, weder in Form von Hauteinblutungen noch von Schwellungen.

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