Kalkschulter Behandlungserfolg
Nachdem sich bei mir kein Erfolg in der Behandlung der Kalkschulter einstellen wollte, wechselte ich nach ca. einem halben Jahr den Orthopäden, um eine zweite Meinung einzuholen. Besonders wenn man sich Gedanken um eine Operation macht, ist es wichtig noch weitere Meinungen zu hören.
Dieser neue Orthopäde machte erneut eine Röntgenaufnahme der Schulter und stellte im Vergleich zu der ersten Röntgenaufnahme, die ich von dem ersten Arzt abgeholt hatte, fest, dass keine Kalkablagerungen mehr in der Schulter zu sehen waren. Trotzdem waren meine Beschwerden weiterhin vorhanden.
Welche Behandlungen zum Abbau der Kalkdepots in der Schulter geführt hatten, ist nicht klar. Es ist aber laut dem Orthopäden nicht selten, dass diese Kalkablagerungen irgendwann vom Körper abgebaut werden und somit verschwinden. Eventuell hatte die Stoßwellentherapie in Kombination mit Spritzen dazu beigetragen.
Trotzdem hatte ich noch die gleichen Beschwerden. Nun war also klar, dass es sich bei mir um ein Impingement Syndrom handelte.
Auf einer MRT Aufnahme konnte man laut Orthopäden sehen, dass zusätzlich zum Impingement Syndrom ein kleiner Riss in der Supraspinatussehne vorhanden war. Dies ist nicht selten, da die Sehne beim Impingement Syndrom ständig gereizt wird und somit angegriffen werden kann.