Impingement Syndrom
Unter einem Impingement Syndrom der Schulter versteht man eine meist anatomisch bedingte Enge zwischen Oberarmkopf und Schulterdach, bei der die Sehnen der Rotatorenmanschette, meist Supraspinatussehne, durch die Einengung gereizt und oft entzündet sind. Auch der Schleimbeutel dieser Sehnen oder die lange Bizepssehne kann davon betroffen sein.
Von einem Impingement Syndrom häufig betroffen sind z.B. Sportler, die mit den Armen viel Überkopf arbeiten, sprich, Tennisspieler, Bodybuilder, Volleyballspieler, Handballer, Schwimmer, Kletterer, usw.
Von Natur aus ist der Spalt zwischen Oberarmkopf und Schulterdach ohnehin schon ziemlich eng, wenn aber die dort verlaufenden Sehnen entzündet sind, dann wird der Platz durch die Verdickung der Sehne noch enger. Bei jeder Bewegung des Armes, bei der der Arm über Schulterhöhe geführt wird, werden die dort verlaufenden Sehnen jedes Mal erneut eingeklemmt und gereizt.